geschrieben von Sarah Heim Content & Marketing Communications
AOE und #WirVsVirus: 2 Projekte aus dem Hackathon der Bundesregierung
AOE und #WirVsVirus: 2 Projekte aus dem Hackathon der Bundesregierung
Über den Autor Sarah Heim Sarah Heim Content & Marketing Communications

Zu Hause bleiben und nebenbei auch aktiv zur Bewältigung der Corona-Krise beitragen? Der Hackathon der Bundesregierung zeigt, dass das möglich ist. Über 42.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich vom 20. bis 22. März 2020 vernetzt und in verschiedensten Projekten eingebracht – mit überwältigenden Ergebnissen. Auch Mitarbeiter von AOE waren dabei.

Ziel des #WirVsVirus Hackathons: innerhalb von 48 Stunden gemeinsam kreative Lösungen zu Problemen finden, die die Covid-19-Krise hervorgerufen hat. Die Initiative ging innerhalb von kurzer Zeit viral – Menschen unterschiedlichster Professionen haben sich beteiligt, etwa aus Entwicklung, Kreation und Design. Auch Programmierer von AOE waren mit dabei, darunter Martin Lux, Moritz Möller und Henry Vogt.

Für alle drei begann die Beteiligung am Hackathon ähnlich: Schon zuvor hatten sie gedanklich an Lösungen für Probleme gearbeitet, die durch Covid-19 aufgekommen waren. Moritz Möller und Henry Vogt beschäftigten sich mit der Idee, mit ungenutzten 3D-Druckern Produkte herzustellen, an denen es aktuell mangelt, Martin Lux wollte über eine API relevante Daten rund um Corona gebündelt zur Verfügung stellen. Beim Hackathon konnten sie gemeinsam mit Gleichgesinnten beeindruckende Projekte umsetzen.

Henry Vogt
Es ist überwältigend, welche Dynamik sich entwickelt, wenn alle sich so in ein Projekt reinhängen, wie schnell unsere Idee Fahrt aufgenommen hat und wie viele Kontakte wir knüpfen konnten!
Henry Vogt
Entwickler
AOE

print2protect

Hintergrund

Covid-19 führt in systemrelevanten Berufen zu einem erhöhten Bedarf an Produkten zur Ansteckungsprävention. Dadurch entstehen aktuell akute Lieferengpässe für solche Produkte. Gleichzeitig haben Produktionsstätten und Privatpersonen mit 3D-Druckern freie Kapazitäten.

Ziel des Projekts

Kapazitäten bündeln, um Engpässe für aktuell gefragte Produkte wie Schutzmasken auszugleichen.

Ergebnis

Konzept für eine Plattform, die sogenannte Maker (Produzenten) und Taker (Menschen mit Bedarf an Produkten zur Covid-19-Prävention) zusammenbringt.

Moritz Möller
Vor einem Projekt dieser Größenordnung kann man ganz schön Respekt bekommen: Plötzlich stehst du da mit dieser wichtigen Aufgabe und weißt gar nicht, ob du das alles leisten und die benötigte Zeit überhaupt investieren kannst.
Moritz Möller
Entwickler
AOE

Corona API

Hintergrund

Im Internet finden sich zahlreiche Datenquellen rund um Fallzahlen von Corona – allerdings nirgends gebündelt und aktuell. Zu dieser Problematik sind bereits Insellösungen und Projekte entstanden, darunter der Corona Data Scraper. Da die Datensätze nicht optimal dokumentiert und zu filtern sind, können sie jedoch nicht bestmöglich genutzt werden.

Ziele des Projekts

  • Daten für Wissenschaft, Journalismus und alle Interessierten einfacher zugänglich machen
  • die automatisierte Auslesung des Corona Data Scrapers ermöglichen, z. B. für Analysen, Simulationen, Auswertungen
  • Hinzufügen von Daten vereinfachen

Ergebnis

Quasi-standardisierte REST-Schnittstelle zum dynamischen Bereitstellen der Daten aus dem Corona Data Scraper.

Martin Lux
Ich war sehr beeindruckt, wie schnell man in einer Gruppe so etwas Großes auf die Beine stellen kann.
Martin Lux
Entwickler
AOE

Infos zum Hackathon

Initiitiert wurde der Hackathon von sieben sozialen Initiativen (Code for Germany, Initiative D21, ImpactHub Berlin, project together, Prototype Fund, Social Entepreneurship Netzwerk Deutschland und tech4Germany), unterstützt vom Bundeskanzleramt und Digitalrat, unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben.

Der Hackathon hat gezeigt, woran wir bei AOE schon immer glauben: Ein agiles Mindset, kreative Ideen und Flexibilität sind die Grundlage dafür, schnell zu guten Ergebnissen zu kommen – gerade in Krisenzeiten. Das gilt auf individueller Ebene ebenso wie auf Unternehmensseite.