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Insights / Business

Warum wächst E-Commerce im Retail nicht schneller?

13. Februar 2015

Gemessen an der Zahl von Smartphones, wird Mobile-Shopping viel zu wenig genutzt, ein Indiz für geringes Wachstum von E-Commerce im Retail-Bereich. Aber auch sonst ist das Wachstum in diesem Bereich äußerst gering, konstatiert Blogger Alain Veuve. Warum das so ist, erläutert er in seinem aktuellen Post.

Schuld daran ist hauptsächlich ein Spartendenken, das den Begriff „E-Commerce“ überhaupt ermöglicht. Warum „E-Commerce“? Warum nicht einfach „Commerce“? Dieses Denken in Sparten, so Veuve, entspricht nicht der Realität und besonders nicht dem Verhalten der Kunden. Kunden wollen ein möglichst einfaches und vergnügsames Einkaufserlebnis – ob On- oder Offline.

Das Spartendenken verhindert aber nicht nur das optimale Shoppingerlebnis. Es verhindert auch die Entwicklung und Implementierung von Lösungen, die Online- und Offline-Komponenten im Sinne des Kunden verbinden. Um diese Problem zu lösen, müssen sich Unternehmen intern umstruktuieren. Es gelte vor allem, das Reporting zu vereinheitlichen und nicht in separaten On- und Offlinewelten zu denken. Dem Kunden sei es letztlich egal, ob er im Web oder im Brick-und-Mortar-Store einkauft – gleiches solle auch für den Unternehmer zutreffen.

Die Schlüsselfrage für jedes Unternehmen sollte daher sein: „Wie kann ich das Einkaufserlebnis optimal für meine Kunden gestalten?“

Getreu seiner Ansicht, das es nur „Commerce“ und nicht „E-Commerce“ gibt, lautet das Fazit von Veuve: „Was wir brauchen ist eine Retail-Revolution“. Wie diese aussehen könnte – wir dürfen auf weitere Blogs gespannt sein.