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Services / Softwareentwicklung & Architektur

Taktische Softwarearchitektur

Domain-Driven Design

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Herausforderungen

"Die Implementierung von Software ist schon schwierig genug, aber wie können wir ohne fundiertes Domänenwissen hoffen, dass sie überhaupt Sinn ergibt?" (Eric Evans)

Bei einem Softwareentwicklungsprojekt ist es für Entwickler:innen von entscheidender Bedeutung, die Problemdomäne zu verstehen, um sie in einem verständlichen und leistungsfähigen Domänenmodell in der Software abstrahieren zu können. Daher müssen Entwickler:innen, Domänenexpert:innen und Anwender:innen eine gemeinsame Sprache sprechen: Dies sind die Grundgedanken von Domain-Driven Design (DDD). Im Idealfall wird der Code an der Realität des Problems ausgerichtet, hierzu werden Gespräche mit Anwender:innen und Fachleuten durchgeführt. Die Verwendung bestimmter Bausteine und eine gut getrennte Schichtung in der Software ist der Schlüssel zu einem wartbaren und verständlichen Code. Außerdem: Während neue Entwickler:innen den Code verstehen, verstehen sie gleichzeitig auch den Problembereich (und dessen Abstraktion).

Der nächste Termin steht fest

Unser nächstes Domain-driven Design-Training findet am 16. Mai 2024 statt.

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Ziel

Domain-Driven Design Motivation

Domain-Driven Design ist eine Familie von Software- und Architekturmustern und Best Practices. Es ist aber auch ein Prozess, der den Code an der Realität der Problemdomäne ausrichtet und Entwickler:innen und Domänenexpert:innen zusammenarbeiten lässt. DDD hat sich als sehr hilfreich erwiesen, wenn man wartbare Software für einen Problembereich schreiben will, der eine gewisse Komplexität aufweist. Wenn du also Software entwickeln musst, die für dein Unternehmen strategisch relevant ist – und sich wahrscheinlich im Laufe der Zeit ändern und weiterentwickeln wird – solltest du mit den Ideen und "Building Blocks" des Domain-Driven Design vertraut sein.
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Eine Software, die eng an der realen Problemdomäne modelliert ist, lässt sich viel leichter erweitern und anpassen: Die Schwierigkeit, neue Funktionen hinzuzufügen, bleibt nämlich konstant relativ gering. Und wenn die Lösung ordnungsgemäß entlang von Bounded Context-Lines aufgeteilt ist, ist es ein Leichtes, Teile davon in Microservices zu extrahieren.

Domain-Driven Design geht Hand in Hand mit "Clean Code" und hexagonalen Architekturen. In unseren praxisnahen Trainings integrieren wir diese Ansätze und unsere Erfahrungen aus echten Enterprise-Projekten. Darüber hinaus erhöht DDD die Sicherheit (Security by Design) und die Testbarkeit deiner Software um ein Vielfaches.

Trainingsziele und -konzepte

Das Training beginnt mit einer Reflexion über allgemeine Herausforderungen in der Softwareentwicklung und darüber, wo DDD-Praktiken geeignet sind, um diese Herausforderungen anzugehen.

Dann geben wir einen Überblick über taktische DDD-Building Blocks und -Patterns und vermitteln Know-how für die praktische Umsetzung. Damit du dem Training gut folgen kannst, verwenden wir eine Beispieldomäne, der wir Schritt für Schritt nachgehen und diskutieren Codebeispiele aus der Praxis (in Golang).

Nach dem Training bist du in der Lage,

  • zu reflektieren, wo und warum die DDD-Praktiken anwenden solltest
  • die grundlegenden DDD-Building Blocks zu erkennen und zu verwenden
  • Anwendungen mit sauberem Layering zu implementieren und einige Best Practices zu erkennen
  • die Beziehung zwischen Namespaces, Modulen, Aggregaten und Bounded Contexts zu diskutieren
  • dir der typischen "Smells" bewusst zu sein

Inhalt

1. Einführung in DDD

  • Motivation und Kontext. Klärung von Begriffen
  • Wann sollte man DDD anwenden und wann nicht?
  • Worauf liegt der Fokus des "Strategischen DDDs" und der "Taktischen DDD Patterns"? Was sind Bounded Contexts?
  • Was ist ein leistungsfähiges "Domänenmodell"? Was sind Repräsentationen und Artefakte?

2. Vorstellung der Beispieldomäne "Hackerando"

3. Anwendungsarchitektur: Vorteile eines "technologiefreien Domänenmodells", Trennung von Belangen und typischen Schichten, Konzept von Ports und Adaptern

4. Überblick über taktische Patterns und Building Blocks

  • Überblick über Building Blocks und Design Patterns
  • Wertobjekte (value objects) im Detail
  • Entitäten (entities) im Detail
  • Domänen-Serviceobjekte (domain services) im Detail

5. Design Patterns

  • Die Domäne modellieren
  • Allgemeine Grundsätze und Ziele
  • Aggregate, Aggregatwurzeln und Invarianten
  • Verzeichnisse (repositories)
  • Beispiele für die Implementierung eines Verzeichnisses
  • Fabriken und Wiederherstellung (factories and reconstitution)
  • Beispiele für die Implementierung eines Verzeichnisses (repository implementation)
  • Übersicht über Lebenszyklus (lifecycle overview)
  • Fachliche Ereignisse (domain events)
  • Referenzen und warum sie reduziert werden sollten

6. Implementierung von DDD

  • Bounded Context, Module, Name Spaces: Wie hängen sie zusammen?
  • Wie kann eine Anwendung mit Modulen strukturiert werden?
  • Typische "DDD Smells"

Organisatorische Infos

  • Dauer: 4 Stunden
  • Sprache: Deutsch oder Englisch, nach Bedarf
  • Ort: Online
  • Gruppengröße: min. 5 bis max. 10 Personen
  • Nächster Trainingstermin: 16. Mai 2024
Andrey Kravtsov

Andrey Kravtsov

Technical Project Manager / 1NCE
Das Training war wirklich klasse! Die praktischen Beispiele haben die Konzepte für uns wirklich "greifbar" gemacht und uns wurden Werkzeuge an die Hand gegeben, die wir in unserer täglichen Arbeit einsetzen können. Insgesamt war der Workshop somit eine unglaublich wertvolle Erfahrung für uns!

Dazu passt...

Für eine Einführung in strategische Muster der Softwareentwicklung/-architektur besuche bitte auch das Training "Strategische Softwarearchitektur" (in keiner bestimmten Reihenfolge)

Zum Training

Daniel Pötzinger

Unser Trainer: Daniel Pötzinger

Daniel Pötzinger verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Architektur von Enterprise Web Applications. Er hat mit vielen großartigen selbst-organisierten Agile-Teams zusammengearbeitet und weiß, wie Zusammenarbeit und gegenseitige Inspiration – zusammen mit den richtigen Technologien und Patterns – Softwareprojekte zum Erfolg führen und das Lösen von Herausforderungen zum Vergnügen machen können. Außerdem verfügt Daniel über umfassendes Wissen darüber, wie man DevOps und Continuous Delivery Praktiken in IT-Organisationen einführt.

Bei AOE stellt Daniel sein umfangreiches Beratungs-Know-how zur Verfügung und hat mittlerweile mehr als 100 Enterprise-Projekte für Kunden wie Deutsche Telekom, congstar, Rovio und Cisco Webex begleitet. Darüber hinaus betreut er weiterhin die Entwicklung von AOE Produkten wie Searchperience, einer hochentwickelten Enterprise-Such- und Recommendation-Engine und Flamingo, einem skalierbaren Frontend-Framework für Headless Microservice-Architekturen und moderne Commerce-Anwendungen.

Stefan Rotsch

Unser Trainer: Stefan Rotsch

Stefan Rotsch verfügt über langjährige Expertise in der Entwicklung und Architektur komplexer Webapplikationen. Als Solution Architect bei AOE GmbH analysiert und entwirft er Softwareprojekte im Telekommunikationsbereich und begleitet Kund:innen und Entwicklungsteams von der Konzeption bis zum erfolgreichen Go-Live. Er teilt seine Erfahrungen im Bereich der agilen Softwareentwicklung mit großem Erfolg in diversen Vorträgen auf Konferenzen und Bar Camps.