Die Software-Architekur ist die wichtigste Software-Entscheidung im Softwaredesign-Prozess. Eine gute Software-Architektur bildet die Basis für langfristig leistungsfähige Software. Insbesondere bei komplexen Entwicklungen ist sie ein wichtiger Bestandteil, um Zukunftssicherheit, dauerhafte Qualität und Erweiterbarkeit der Software zu gewährleisten.


Optimale Architektur

Optimales Zusammenspiel aller Systeme und Softwarekomponenten sowie deren Verbindung und Kommunikation

Hohe Qualität

Langfristig leistungs-, entwicklungsfähige und erweiterbare Software von hoher Qualität

Skalierbarkeit

Erweiterbare Architektur bietet Option für neue Features und Anbindung zusätzlicher Software


AOE schafft die optimale Softwarearchitektur für Ihre Lösung. Diese bildet die Basis für nachhaltige, erweiterbare und qualitativ hochwertige Software, die langfristig maximale Leistung und Erweiterbarkeit für Ihre Anwendung sicherstellt.

Enterprise Applikations-Architektur

AOE unterstützt Unternehmen bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Verbesserung ihrer Applikationsarchitektur. Jedes neue Software-Projekt sollte auch von der gesamten Unternehmensanwendungsstrategie berücksichtigt werden, um zukünftige digitale Innovationsmöglichkeiten zu maximieren. Wir analysieren und verbessern bestehende Infrastrukturen mit Techniken wie Kontext-Maps, strategisches Domain-Driven Design und Pace-Layered Architektur.

Herausforderungen bei der Software-Architektur

Große Enterprise-Projekte bestehen aus zahlreichen Systemen und Anwendungen, die oft von verschiedenen Teams oder Abteilungen gepflegt und verwaltet werden. Qualitätssoftware bedarf daher einer guten Planung und einer optimalen Architektur:

  • Überblick der Komponenten: Funktionen, Beziehungen und Kommunikation der einzelnen Komponenten
  • Komplexität reduzieren: Vielzahl an Systemen, Anwendungen und Beziehungen
  • Software-Qualität: Anwendungen müssen zuverlässig, modifizierbar, wartbar, sicher und leistungsstark sein. Die technische Tiefe sollte durch ständige architektonische Erneuerung und Refactoring kontinuierlich analysiert und reduziert werden
  • Skalierbare Software: Architektur muss Wachstum und Schwankungen ermöglichen
  • Zukunftssicherheit: Option der Erweiterbarkeit und Implementierung neuer Anwendungen

Was bedeutet Software-Architektur?

Die Software-Architektur gibt einen globalen Überblick über die Strukturen und Eigenschaften eines Software-Systems, welches in einzelne Komponenten zerlegt wird. Sie beschreibt die grundlegenden Funktionaliäten der Software-Komponenten (Funktionsarchitektur), das Zusammenspiel und die Kommunikation zwischen den Komponenten (Komponentenarchitektur) sowie die Verteilung auf Hardware- und Software-Ressourcen. Ziel der Software-Architektur ist die Erfüllung der Anforderungen, Robustheit gegenüber Änderungen sowie eine gute Usability des Software-Systems.

Eine weitere Definition setzt den Prozess in den Fokus und definiert die Softwarearchitektur als Summe aller wichtigen Entscheidungen während der Softwareimplementierung und über den gesamten Lifecycle.

Darüber hinaus unterscheiden wir zwischen taktischem Software-Design, das sich auf die Architektur und das Design innerhalb einzelner Anwendungen konzentriert, und das strategische Software-Design, das sich auf das gesamte Software-Design und die Integrationen und Beziehungen zwischen Anwendungen konzentriert.

Langfristige Basis für qualitative Software

Die Software-Architektur wird insbesondere durch nicht-funktionale, qualitative Softwarekriterien wie Sicherheit, Modifizierbarkeit, Wartbarkeit und Leistungsfähigkeit bestimmt. Qualitätsmerkmale von Software sind:

Software-Architektur als strategische Business-Entscheidung

Die Software-Architektur ist eine der ersten und wichtigsten Entscheidungen bei der Konzeption von Software. Darüber hinaus sollte die Verbesserung und Weiterentwicklung der Softwarearchitektur Teil der laufenden agilen Entwicklung sein. Sie wird im Kontext der Unternehmensarchitektur konzipiert, also unter Berücksichtigung aller Geschäftsprozesse, Rollen, Organisationsstrukturen und der IT. Dabei stehen wirtschaftliche Ziele wie Kosten- und Risikominimierung, Nutzenoptimierung, Automatisierung im Mittelpunkt. Wichtige Faktoren für eine geeignete Software-Architektur sind die Projektplanung und Risikoanalyse, der Entwicklungsprozess, Organisation und Workflows, Anforderungen und die Qualitätssicherung.

Hardware- & Applikationsplanung

  • Hardwareplanung: AOE plant und entwickelt mit Ihnen die passende Serverarchitektur für Ihre Lösung. Hierzu wird der ideale Serverbedarf ermittelt, um dann alle Systeme optimal aufeinander abzustimmen. Außerdem identifiziert AOE die Anforderungen an Verfügbarkeit, Performance, (Auto-) Skalierbarkeit und Sicherheit des Systems und entwickelt Konzepte für Clustering, redundante Konfiguration, Load Balancing und intelligentes Caching einschließlich der Planung komplexer Lasttest-Szenarien.
  • Applikationsplanung: AOE plant gemeinsam mit Ihnen die optimale Applikationsarchitektur Ihrer Enterprise Weblösung – von den Anwendungen über die Datenarchitektur bis zu den Schnittstellen. Dabei arbeitet AOE mit modernsten agilen Methoden und Standards wie MVC und Domain-Driven Design für das taktische Design und strategisches Domain-Driven Design, Serviceorientierung und Microservices für die strategische Architektur. Bewährte Lösungen zur Systemintegration stellen dabei sicher, dass verschiedene Softwarekomponenten optimal aufeinander abgestimmt und Daten systemübergreifend synchronisiert werden.

Domain-Driven Design

Domain-Driven Design ist eine Methode zur Modellierung komplexer, objektorientierter Software. Sie stellt die geschäftlichen und fachlichen Anforderungen (Domäne) ins Zentrum der Softwareentwicklung. Die Methode verschafft ein umfassendes Verständnis der Anforderungen, was die Grundlage für individuelle Softwarelösungen bildet.

Das Domänenmodell beschreibt mit objektorientierten Konzepten in verständlicher, domänenspezifischer Sprache Elemente, Struktur und Prozesse Ihrer Domäne. Es stellt die relevanten Geschäfts- und Fachzusammenhänge aufgabenbezogen dar und bildet den Kern der Software. Das Domänenmodell wird in mehreren Entwicklungszyklen aufgebaut und dabei iterativ optimiert und erweitert. So werden Ihre geschäftlichen und fachlichen Prozesse immer besser und vollständiger reflektiert und liefern eine wertvolle Wissensbasis

Model View Controller Architektur

Das MVC-Modell ist ein bewährter Lösungsansatz zur Strukturierung der Softwareentwicklung. Es wird bei der Softwareentwicklung verwendet, um einen übersichtlicheren, wartbaren und flexiblen Programmcode zu erstellen. Das MVC-Paradigma umfasst drei Komponenten:

  • Model (Modell): Das Modell verwaltet die darzustellenden Daten und kombiniert sie mit der Anwendungslogik.
  • View (Präsentation): Der View ist für die Darstellung der vom Modell neu erzeugten Daten zuständig. Er kann Informationen aus dem Modell abrufen und darstellen, wird über Änderungen des Modells informiert und nimmt Nutzereingaben entgegen.
  • Controller (Steuerung): Der Controller ermöglicht die Steuerung durch den Anwender und empfängt deren Nutzeraktionen, wertet diese aus und beantwortet sie.

Strategisches Domain-Driven Design

Die Gestaltung verteilter Anwendungen muss mit Bedacht erfolgen. Strategisches Domain-Driven Design ist ein Ansatz zur Modellierung von Großanwendungen und Systemen. Im Gegensatz zum Domain-basierten Design, das sich auf das taktische Design in einer Applikation konzentriert, ist das strategische Domain-basierte Design ein Ansatz, der für ein hochrangiges strategisches Design einer Applikation sowie eine verteilte Softwarearchitektur sehr hilfreich ist.

Es ist eine Pattern Family, mit dem die Kontextgrenzen verwendet und definiert werden und womit ausdrücklich über verschiedene Beziehungsmuster und der erforderlichen „Übersetzung“ ähnlicher „Konzepte“ zwischen den Kontextgrenzen nachgedacht werden kann. Es hilft bei der Suche nach einer guten strategischen Architektur in Übereinstimmung mit den Anforderungen, der Domain und nimmt Conways Law in Betracht. Eine Kontext-Map und ein einheitlicher konzeptioneller Kern helfen, das gesamte strategische Bild zu verstehen und zu verbessern. Vor allem mit dem Microservice-Ansatz ist es wichtig, Services nach den Prinzipien „Low Coupling-High Cohesion“ zu definieren und zu verbinden, indem passende Kontextgrenzen identifiziert werden.

Software-Architektur mit AOE

Software-Qualität

Solide Basis für dauerhaft qualitativ hochwertige Software

Leistungsfähige Anwendungen

Sicherung dauerhaft performanter Applikationen

Erweiterbar & Skalierbar

Flexible Struktur ermöglicht Integration zukünftiger Features und Anwendungen

Zukunftssicherheit

Grundstein für eine langfristige Software-Lösung

Reduzierte Komplexität

Überblick über Komponenten, Funktionen und Beziehungen

Integration in bestehende IT

Optimale Integration von Anwendungen in bestehende Legacy-Systeme und IT-Umgebungen

Geschäftsprozesse optimieren

Abbildung, Optimierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen

agile

Agile Methoden

Gemeinsame Planung und enge Abstimmung mit den Kunden

Unabhängigkeit

Open Source Lösungen machen Sie unabhängig von Softwareanbietern

Daniel Pötzinger
Ziel der Softwarearchitektur ist es, die Anforderungen zu erfüllen und eine Robustheit in Bezug auf Veränderungen sowie eine gute Usability des gesamten Softwaresystems zu schaffen. Eine gute Architektur hat keine zufällige Komplexität und ist für verschiedene Teams leicht zu verstehen – gleichzeitig wird das organisatorische Setup berücksichtig. Einmal eingerichtete Software-Architektur kann nur mit erheblichem Aufwand geändert werden. AOE legt daher Wert auf eine flexible und zukunftssichere Software-Architektur während des agilen Entwicklungsprozesses.
Daniel Pötzinger
CTO
AOE

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