Welches Content Management System (CMS) ist das richtige für welche Anwendungen? Insbesondere für Unternehmen ist die Wahl des passenden CMS von zentraler Bedeutung. Wir vergleichen in unserem CMS Vergleich die Open Source CMS TYPO3, Drupal, WordPress und Joomla!


TYPO3

Was kann das CMS TYPO3?

Anders als viele andere auf dem Markt verfügbaren Open Source CMS ist TYPO3 ein ausgereiftes, Feature-komplettes Enterprise Web Content Management-System.

TYPO3 bietet zusätzlich zu der Verwaltung von komplexen Websites auch die Anbindung an eine Vielzahl von Drittsystemen in die bestehenden Software-Architektur an. So lassen sich mit TYPO3 beispielsweise Warenwirtschaftssysteme oder CRM Systeme anbinden, um den bereits vorhandenen Content in unternehmensrelevante Geschäftsprozesse einzubinden. TYPO3 trägt so maßgeblich zur Bottom Line eines Unternehmens bei.

Highlights, Vorteile und Nachteile

TYPO3 erfüllt für den unternehmerischen Einsatz nahezu sämtliche Anforderungen, die Unternehmen an ein lizenzfreies Content Management System stellen: Unterstützung von globalen Websites durch Mehrsprachigkeit und Lokalisierung, Anbindung an beliebige Softwaresysteme, umfassendes Rechtesystem sowie nahezu unendliche Möglichkeiten, eigene Funktionen durch speziell entwickelte Extensions hinzuzufügen.

  • Umfangreiche Mehrsprachigkeitsfunktionen und Lokalisierungsmöglichkeiten
  • Enterprise Digital Asset Management für die Verwaltung umfangreicher Datenbestände
  • Abstraktionslayer zur Anbindung an beliebige Fremdsysteme und Datenbanken
  • Geschützte Bereiche für Intranet/Extranet
  • On-the-fly Generierung grafischer Menüs
  • Web-basierte Bildbearbeitung (Zuschneiden, Skalieren, Konvertieren, Effekte)
  • Volle Designfreiheit, selbst mit Flash, durch die einzigartige Template Engine TemplaVoilá
  • Rich Text-Editor für „WYSIWYG“ Editierung
  • Komplettes Benutzer-Zugriffsmanagement mit granularen Rechten und Workflow-Prozessen
  • Intelligentes Extension-Framework für API-basierte Entwicklung von Extensions und Funktionalitäten
  • AJAX-basiertes Backend mit benutzerfreundlichen „Drag and Drop“ Funktionen

Für wen ist TYPO3 besonders geeignet und interessant?

TYPO3 eignet sich vor allem für international tätige größere Unternehmen. Die Funktionalitäten zum Ausspielen von lokalisiertem, mehrsprachigen Content helfen Redakteuren auch, sehr große Websites jederzeit gut managen zu können. Da TYPO3 CMS ein serverbasiertes CMS ist, mit dem Unternehmen die Möglichkeit haben, über einem beliebigen Web-Browser sämtliche Texte, Dokumente und Dateien Ihrer Website zu verwalten, können Content-Editoren oder Redakteure das CMS ohne HTML- oder Programmierkenntnisse anwenden und neue Inhalte oder Designvorlagen selbst ändern oder einpflegen.

Fazit zu TYPO3

Das TYPO3 CMS ist ein Open Source Web Content Management System zur Erstellung komplexer Websites, Intranets und Extranets. Mit seiner enormen Flexibilität und unbegrenzten Skalierbarkeit sowie seinen gebrauchsfertigen Schnittstellen, Funktionen und Modulen eignet sich TYPO3 besonders für den betrieblichen Einsatz im geschäftskritischen Unternehmensumfeld.

Drupal

Was kann das CMS Drupal?

Im Unterschied zu TYPO3 oder Joomla! als reine Web Content Management Systeme (CMS) oder WordPress als Blog-Software verfolgt Drupal den Ansatz, einfaches Web Content Management und Social Community-Software zu verbinden. Neben den Basisfunktionalitäten eines Web CMS konzentriert sich Drupal vor allem auf die Bereitstellung umfangreicher Social Community-Tools. Dazu gehören z. B. ein Blog-System, Foren und diverse Web 2.0-Features, die eine einfache Erstellung von User-generated Content ermöglichen. In diesem Bereich liegen die klaren Stärken des Systems.

Highlights, Vorteile und Nachteile

  • Distributionen:
    Drupal wird in zahlreichen Unternehmen als Community-Tool im Rahmen einer Microsite oder für soziale Portale und Blogs verwendet. Hierfür werden verschiedene Distributionen bereitgestellt: Stand-Alone-Blog-Distribution, Community-Distribution, Distribution für den Einsatz in Bildungseinrichtungen etc. Diese vorkonfigurierten Distributionen ermöglichen einen schnellen und einfachen Installationsprozess. Darüber hinaus stehen zahlreiche Layoutvorlagen zur Verfügung.
  • Systemanforderungen: 
    Die aktuelle Version ist Drupal 7.x. Drupal kann entweder auf einem Apache-, Ngix-, Lighttpd- oder Microsoft ISS-Server betrieben werden. Als Datenbank-Server-Software kann wahlweise MySQL ab Version 5.0.15, PostgreSQL ab Version 8.3 oder SQLite ab Version 3.3.7 eingesetzt werden. Seit Version 7 kommt auch PHP 5.2 zum Einsatz.
  • Schlankes Basispaket: 
    Das Basispaket von Drupal ist sehr schlank. Zahlreiche Features wie z. B. der Texteditor werden erst nach der Installation integriert. Viele Features, die in anderen Content Management Systemen standardmäßig installiert sind, müssen in Drupal erst nachinstalliert und konfiguriert werden. Hierzu wird professioneller Support bei der Implementierung benötigt.
  • Fehlendes Backend: 
    Das System bietet eine strikte Trennung von Design/Layout und CMS. Dazu kommen nützliche Features wie die Multisite-Fähigkeit, ein ausgereiftes Caching-Konzept und die Möglichkeit, Drupal an LDAP-Server anzubinden und zur Authentifizierung zu nutzen. Die meisten dieser Features müssen jedoch über Erweiterungen, so genannte Module, nachinstalliert werden. Ein entscheidender Unterschied zu TYPO3 oder Joomla! ist das fehlende Backend zur Administration von Websites. Das bedeutet, dass Redakteure die Inhalte entweder direkt im Frontend oder über hierarchisch gegliederte Menüfelder in einer Menüleiste bearbeiten müssen. Änderungen sind daher sehr aufwändig, was aber durch zahlreiche Module verbessert werden kann. Dennoch gibt es keinen klaren Zusammenhang zwischen Struktur und Content, dieser wird lediglich nur über Verknüpfungen hergestellt.
  • Erweiterungen nicht austauschbar: 
    Ähnlich wie in anderen CMS werden Zusatzfunktionen durch den Einsatz von Erweiterungen realisiert. Diese Module sind dabei aber unter den unterschiedlichen Drupal-Versionen nicht kompatibel. Verwendete Erweiterungen müssen deshalb vor dem Upgrade auf Kompatibilität geprüft werden. Automatische Core-Upgrades sind daher nicht möglich und sämtliche Drupal-Module müssen aufwändig per Hand installiert, angepasst und aktiviert werden. Besonders mühsam für jeden Webmaster oder Entwickler sind die vielen Abhängigkeiten der Module unter einander. So ist es durchaus die Regel, dass eine Drupal-Seite Abhängigkeiten zu mehr als 50-60 Modulen aufweist, welche allesamt manuell aktuell gehalten und auf Sicherheitslücken geprüft werden müssen; dabei werden sie häufig von den Autoren nicht mehr weiterentwickelt. Diese Herangehensweise wird dadurch fast zum Ausschlusskriterium im unternehmenskritischen Enterprise-Einsatz und die Pflege einer größeren Drupal-Seite zum Vollzeitjob.
  • CMS und Framework
    Drupal ist ebenso wie TYPO3 ein Framework. Aus diesem Grund ist es prinzipiell möglich, für jeden Anwendungsfall eigene Erweiterungen oder Applikationen zu entwickeln. So können Drupal-Programmierer verschiedene Lösungen mit Anbindungen an die bestehende IT-Infrastruktur realisieren, die den geschäftskritischen Anforderungen großer Unternehmen, Behörden oder Verbände genügen. Allerdings versucht die von Drupal gelebte Aspektorientierte Programmierung (AOP) lediglich, objektorientierte Ansätze (OOP) nachzubilden, ist aber kein Industriestandard. Auch werden moderne Software-Architekturen wie MVC (Model View Controller) nicht unterstützt; Drupal ist somit zwar umfangreich und gut dokumentiert, basiert aber nicht auf einer für Entwickler konzipierten Standard CMS-Architektur und lässt etliche Features vermissen, die man von einem Enterprise CMS erwartet – z. B. umfangreichere Multi-Language-Unterstützung oder Workspaces.

Fazit zu Drupal

Drupal ist, im Vergleich zu TYPO3, nicht für den Einsatz als Enterprise Web CMS entwickelt worden, sondern als umfangreiche Social Community-Lösung. Allerdings ist der Einsatz von Drupal durchaus sinnvoll, wenn der Fokus auf umfangreicher Social Software mit einfachen Web CMS-Fähigkeiten liegt.

WordPress

Was kann das CMS WordPress?

Im Vergleich zu TYPO3 ist WordPress eigentlich ein reines Blog-, also ein Weblog-System, das mit nicht unerheblichem Aufwand zu einem Web Content Management System (CMS) erweitert, bzw. umgebaut werden kann.

Highlights, Vorteile und Nachteile

  • Systemanforderungen:
    WordPress in der aktuellen Version 3.8 basiert dabei auf PHP ab Version 5.2.4 und benötigt eine MySQL-Datenbank ab Version 5.0.15. Das System erfordert wenig Speicher- und Hardware-Ressourcen und eignet sich deshalb für das schnelle Aufsetzen von umfangreichen Blogs zu allen nur denkbaren Themenbereichen. Wie bei jedem Blog-System wird auch bei WordPress grundsätzlich nach zwei Anzeigebereichen unterschieden: Eingestellte Artikel werden zum einen nach der Themenkategorie und zum anderen nach dem Zeitpunkt der Veröffentlichung zugeordnet. Jeder Artikel kann von Nutzern kommentiert werden, wenn dieses Feature vom Blog- oder Website-Betreiber freigeschaltet wurde.
  • Erweiterungen:
    Das Blog-System WordPress besteht wie TYPO3 aus einem Basissystem und zuschaltbaren Erweiterungen. Bei WordPress sind diese ausschließlich als Plugins ausgeführt. Das Basispaket von WordPress besitzt dabei nur eine geringe Anzahl von Plugins. Alle weiteren müssen nachträglich und manuell installiert werden. Es gibt eine Vielzahl von Plugins für das System, die aber vorrangig Features aus dem Bereich „Community-based“ Social Software oder Web 2.0 abdecken.
  • Eingeschränkte Enterprise-Fähigkeit:
    WordPress 3.5 unterstützt prinzipiell zwei der wichtigsten Eigenschaften eines Enterprise Web CMS: Multi-Language-Fähigkeit und Multi-Domain-Fähigkeit. Hierzu wurden die Features der ehemals separaten MU-Version standardmäßig in das CMS integriert. Somit ist es auch mit WordPress prinzipiell möglich, mehrere Blog-Domains unter einer WordPress-Installation zu betreiben. Mittels eines Plugins kann das System Multi-Language-fähig gemacht werden. Allerdings bietet das Plugin keine Metatags, womit die Suchmaschinenoptimierung in Kombination mit mehreren Sprachversionen eingeschränkt ist und – sollte kein Plugin für dieses Problem vorhanden sein – mühsam manuell eingefügt werden muss.
  • Plugin-Problematik:
    Da WordPress für verschiedene Anwendungsfälle auf eine Vielzahl unterschiedlicher Plugins angewiesen ist, müssen diese auch hundertprozentig miteinander korrespondieren, um im geschäftskritischen Einsatz zu bestehen. Aktualisierungen des CMS können dabei zu Kompatibilitätsproblemen vorhandener Plugins führen. Im Vorfeld sind daher zunächst umfangreiche Tests nötig, um einen stabilen Betrieb zu gewährleisten.
  • Sicherheitsproblematik:
    Durch die hohe Beliebtheit des CMS sowie häufig auftauchender Sicherheitslücken wurden in der Vergangenheit leider schon mehrfach automatisierte Massenhacks von WordPress-Instanzen durchgeführt, bei denen häufig Hunderttausende Websites auf einmal kompromittiert wurden.

Fazit WordPress

Im Vergleich zu TYPO3 ist WordPress in erster Linie ein Blog-System, das sich überwiegend zur Erstellung von kleinen Websites eignet, die durch „Community Publishing“ – also durch die aktive Mitwirkung der Nutzer oder Mitarbeiter – mit Inhalt gefüllt werden sollen. Selbst für kleine Website-Projekte müssen ausgewählte Erweiterungen installiert werden, um ein klassisches Web CMS mit Redaktionssystem für ein Unternehmen realisieren zu können. Mit viel Arbeit kann WordPress zwar als Web CMS für Unternehmen eingesetzt werden, man benötigt aber viel Zeit und Fachwissen, um das System mit allen notwendigen Plugins auszustatten und lauffähig zu machen. Im Gegensatz dazu sind viele Funktionalitäten bei TYPO3 bereits standardmäßig integriert.


Joomla!

Was kann das CMS Joomla!?

Joomla! ist neben TYPO3 eines der populärsten Web Content Management Systeme auf dem Markt und ist als Weiterentwicklung aus dem Open-Source-Projekt Mambo hervorgegangen. Da der Programmcode von Joomla! vollständig objektorientiert ausgelegt wurde und Komponenten dem Model View Controller-Entwurfsprinzip (MVC) folgen, können mit dem Joomla!-Framework und der dazugehörigen API auch beliebige eigene Erweiterungen und Web-Anwendungen erstellt werden. Mithilfe der neue Joomla User Interface (JUI) Library können Nutzer in Joomla 3.x Erweiterungen individuell anpassen. So lassen sich auch bei Joomla! zusätzliche Enterprise-Funktionalitäten wie z. B. SAP-Anbindungen oder ähnliches nachträglich implementieren. Darüber hinaus bietet die neue Version Joomla! 3.x zahlreiche Funktionen für die Entwicklung mobiler Web-Anwendungen. Mit Bootstrap setzt Joomla dabei auf ein HTML-/JavaScript-Framework, das sich besonders für Responsive Design und mobile Applikationen eignet.

Highlights, Vorteile und Nachteile

  • Systemanforderungen:
    Wie TYPO3 basiert auch Joomla! auf PHP und MySQL. Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Betrieb auf einem Webserver ist PHP 5.3.1. für Joomla! ab Version 3.x sowie MySQL ab Version 5.1. Darüber hinaus unterstützt Joomla 3.x auch die Datenbanken MSSQL sowie PostgreSQL ab Version 8.3.18. Derzeit ist Joomla! 3.x die aktuellste Version.
  • Leichte Installation:
    Die Installation des Systems ist sehr einfach und lässt sich innerhalb von Minuten ohne großen Aufwand realisieren, sodass auch kleine und mittlere Unternehmen ohne IT-Abteilungen ein lauffähiges Web CMS ins Netz stellen können. Darüber hinaus gibt es zu Joomla eine Vielzahl von spezialisierten Foren und Websites, die alle wichtigen Fragen und Themen abdecken; hier erhalten Anwender schnell Informationen. Auch sind eine Vielzahl ansprechender Benutzerhandbücher und Tutorials zu jedem wichtigen Themengebiet vorhanden.
  • Sicherheitsproblematik:
    Aufgrund der Beliebtheit des CMS kam es in der Vergangenheit oftmals zu Hackerangriffen auf Joomla!-Sites. Wegen einer Sicherheitslücke im Joomla!-Core, die auf eine unzureichende Eingabeüberprüfung zurückzuführen war, wurden in der Vergangenheit viele ältere Websites angegriffen. Diese Lücke wurde allerdings seit Version 1.5.6 geschlossen. Sicherheitslücken treten heute teilweise noch bei Plugins von Drittanbietern auf. Mittlerweile betreibt Joomla ein professionelles Security & Releasemanagement, welches solche Sicherheitsprobleme stark reduzieren konnte.
  • Viele Erweiterungen:
    Aufgrund ihrer großen Community gibt es auch für Joomla!, genauso wie bei TYPO3, eine Vielzahl von Erweiterungen. Von der Anzahl her sind sie annähernd identisch. Dabei unterscheidet Joomla! zwischen Plugins, Komponenten und Modulen und darin, ähnlich wie bei TYPO3, an welcher Stelle sie eingesetzt werden sollen – z. B. im Backend oder Frontend oder bei dem Einsatz von sehr spezifischen Zusatzfunktionen wie einer RSS-Feed-Integration. Teilweise sind die Komponenten, Module und Plugins so miteinander verbunden, dass sie einzeln nicht funktionieren und als Paket installiert werden müssen, um den gewünschten Funktionsumfang zu erreichen.
  • Nicht Multi-Domain-fähig:
    Generell ist Joomla! nicht wirklich Multi-Domain-fähig. Das bedeutet, dass es nicht möglich ist, verschiedene Websites und Domains unter einem gemeinsamen Dach zu installieren. Deshalb ist für jedes Portal eine eigene Joomla!-Installation notwendig. Zwar gibt es bereits Erweiterungen, die das gemeinsame Betreiben und Bearbeiten dieser Portale in einer ausgewählten Installation ermöglicht und die anderen Sites als editierbare Subsites anzeigt. Das Problem der vielen Installationen und des damit verbundenen Domain-Handlings bleibt allerdings mit diesem Ansatz weiter bestehen. Hier hat TYPO3 mit seiner ausgereiften Multi-Domain-Fähigkeit einen klaren Vorteil.
  • Rudimentäre Rechteverwaltung:
    Ein weiterer Nachteil ist die rudimentäre Authentifizierung und Rechteverwaltung unter Joomla!. Zwar wurde die Rechteverwaltung seit der Version 1.7 komplett überarbeitet und bietet nun mehr Möglichkeiten als die Vorgängerversionen – aber im Vergleich zu TYPO3 lassen sich Freigabeprozesse in Joomla! noch nicht zufriedenstellend abbilden.

Fazit Joomla!

Um schnell und unkompliziert Websites für kleine oder mittelgroße Unternehmen, einen Verein oder für eine Privatperson aufzusetzen, ist Joomla! sicherlich eine gute Wahl. Wenn es aber darum geht, unbegrenzt skalierbare Enterprise Web Content Management-Lösungen beispielsweise mit Multi-Language-Fallbacks auf mehreren Domains unter einem gemeinsamen Dach für globale Unternehmen und Konzerne zu verwalten oder gar komplexe Übersetzungs-Workflows mit externen Agenturen über das CMS durchzuführen, ist TYPO3 die erste Wahl. Denn viele im geschäftskritischen Umfeld notwendigen Features sind bereits im TYPO3-Basispaket enthalten und müssen nur aktiviert werden, während Joomla! mit einer Vielzahl von Erweiterungen erst auf diesen Funktionsumfang gebracht werden und danach noch zusätzlich angepasst werden muss.

CMS Vergleich: TYPO3 vs. Drupal vs. Joomla! vs. WordPress

Features

TYPO3

Drupal

Joomla

WordPress

Website

typo3.com

drupal.org

joomla.com

wordpress.org

Am Markt seit

2000

2001

2005

 

Entwickler

> 70.000

> 38.000

n/a

n/a

Open Source Lizenz

GNU General Public License

GNU General Public License

GNU General Public License

GNU General Public License

Programmiersprache

PHP

PHP

PHP

PHP

Anzahl Sprachen

50

181

> 60

50

Einsatzgebiet

Mittlere & Grosse Unternehmen, insbesondere internationale Organisationen

Mittlere & Grosse Unternehmen

Kleine Unternehmen

Kleine Unternehmen und Blogs

Stärke

Stabilität, Lokalisierung, Funktionsvielfalt, Investitionssicherheit

Barrierefreiheit für Redakteure

Schnittstellen, Single-Site Installation

Blogfunktionalität, Konfigurierbarkeit für Redakteure

Plugins/Marktplatz

Ja

Ja

ja

Ja

Schwächen

Steile Lernkurve für Entwickler

Steile Lernkurve für Entwickler

Schlechte Funktionalität für internationale Websites

Anfällig für Sicherheits-Issues


Haben Sie Fragen?
Sprechen Sie uns an!