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Alain Veuve

Geschäftsführer, AOE Schweiz

Alain Veuve leitet die Niederlassung Schweiz und berät Kunden konzeptionell und in Internet-Strategiefragen. Er bloggt hier u. a. über CMS, Konzeption, Marketing und Lösungsevaluation.

http://www.alainveuve.ch

Aviation

Travel Retailers: Pioniere für den traditionellen Handel?

Ich denke, wir erleben im Travel-Retail gerade den Anfang tiefergreifenden Veränderungen. Der Markt hat 2015 einiges verloren und das dürfte sich auch im 2016 nicht anders gestalten. Zudem sind die Margen unter Druck. Dass im Duty-Free Store alles günstiger ist als sonst wo, stimmt schon lange nicht mehr – und mehr und mehr Konsumenten ziehen Online Shopping dem stationären Shopping generell vor.

Business

Digital Politics – Wie die Digitalisierung die Politik verändern wird

Die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen voran – auch in der Politik. Hier besteht Alain Veuve zufolge jedoch noch Nachholbedarf. Die Digitalisierung der Politik würde komplette Abläufe erheblich vereinfachen und dadurch auch die Beteiligung der Bürger am Prozess stark erhöhen. Dies trifft auch – und besonders – auf die Schweiz zu. Dort würde laut Veuve die elektronische Stimmabgabe bei Abstimmungen, von denen es in seinem Heimatland jedes Jahr zahlreiche gibt, oder Wahlen den ersten Schritt zu einer Liquid Democracy darstellen. Die Bedeutung dieser Entwicklung liegt auf der Hand – ist ja die Mehrheit des Volkes „der Kern einer jeden Demokratie“. Veuve vertritt die These, dass Parteien für die Demokratie Gift seien, da sie nicht das Volk – wie ursprünglich vorgesehen – sondern zunehmend ihre eigenen Interessen vertreten. Die Folge: Zwischen den verschiedenen Fronten, beispielsweise „links“ und „rechts“, herrsche eine Art „Kleinkrieg“ – wenn auch ein kultivierter. Damit ginge ein stark nachlassendes Interesse der Bürger am politischen Prozess einher, inklusive einer extrem geringen Wahlbeteiligung. Die Antwort auf die Problematik lautet, so Veuve, die Digitalisierung der Politik. Sie würde die Wahlbeteiligung erhöhen und gleichzeitig mehr Abstimmungen ermöglichen. So würde sich die Wählerschaft Schritt für Schritt die Demokratie zurückerobern. Die Folge wäre „ein Volk von informierten, bestimmenden Bürgern“. Fazit: Die Digitalisierung der Politik wird den Prozess signifikant und nachhaltig verändern und die Demokratie wieder denen zurückgeben, denen sie gehört – den Bürgern.

Software Development: Make or Buy?

Sollen Unternehmen für die Software-Entwicklung eigene Teams aufbauen oder externe Dienstleister beauftragen? Im digitalen Zeitalter mit der stark gestiegenen Nachfrage nach Entwicklern, kommt dieser Frage eine entscheidende Bedeutung zu. Viele Projekte, die interne Teams einsetzen, gehen schief, konstatiert Alain Veuve. Hierfür gäbe es einige wichtige Gründe, führt er aus. So sei beispielsweise festzustellen, dass bei Inhouse-Projekten in großen Unternehmen oft nur die zweite Garde von Entwicklern zum Einsatz komme. Wenn dann auch noch ein unqualifizierter Product Owner ins Team integriert werde, sei ein Scheitern des Projekts so gut wie vorprogrammiert. Das liegt hauptsächlich daran, dass interne Teams unter diesen Voraussetzungen nie über die „Storming Phase“ hinauskommen. Die Folgen: Frustration und Fluktuation. Dass dann auch noch Deliverables produziert werden, die nicht einmal ansatzweise den Anforderungen genügen, „versteht sich fast von selbst“, so Veuve weiter. Auch dem Thema „Nearshoring“ begegnet er mit Skepsis – auch wenn Nearshoring-Teams durchaus funktionieren können. Hierzu sei es aber unabdingbar, dass man sich um das Team kümmern müsse. Regelmäßige Anwesenheit ist hier Pflicht. Damit Inhouse-Dev-Teams funktionieren, wird aber eines dringend benötigt, sagt Veuve: einen „Killer CTO“. Dieser ist zwar nicht ganz billig – und auch nur schwer zu finden – aber sein Geld wert. So ist denn eine realistische Alternative zur Inhouse-Entwicklung das externe Dev-Team. Hierbei wird ein erfahrenes Team auf Retainer-Basis dazu verpflichtet, die gewünschte Lösung zu entwicklen. Laut Veuve bieten nur sehr wenige Dienstleister diesen Service an, darunter auch AOE. Solche Teams bieten ein hohes Maß an Professionalität und können schnell hochwertige Qualität liefern, auch weil die Storming-Phase kürzer ist, als bei komplett neuen Teams. Diesen Ansatz nennt Veuve „Team & Method“. Abschließend geht er noch kurz auf einen hybriden Ansatz ein, der beide Modelle kombiniert. Ein externes Team gewährleistet einen schnellen Start, gleichzeitig kann in aller Ruhe ein Inhouse-Team zusammengestellt werden. Bei Bedarf kann das gesamte Team auch aufgeteilt werden, zum Beispiel in zwei Teams bestehend aus internen und externen Mitarbeitern. Ganz gleich, welche Option ein Unternehmen wählt, das Wichtigste ist es, so schnell wie möglich einen hohen Qualitätsstandard zu erreichen. Ein externes beziehungsweise ein hybrides Modell bietet hierfür meist die besten Aussichten auf Erfolg.

Business

Nix wie raus aus diesen vier Branchen. Und nix wie rein wenn Sie ein Start-Up gründen möchten!

Anhand von Beispielen aus vier Branchen – Bankwesen, Versicherungen, Energie und Medizin – erläutert Alain Veuve die Auswirkungen der digitalen Transformation auf unsere Wirtschaft. Gleichzeitig beschreibt er, wie unterschiedlich etablierte Unternehmen und Start-Ups mit dem Thema umgehen. Ihm zufolge gibt es nämlich als Reaktion auf Umbrüche zwei komplett unterschiedliche Herangehensweisen: Die bestehenden Anbieter betrachten einen Umbruch als Bedrohung; Quereinsteiger sehen den Umbruch jedoch als Chance an, in einer neuen Branche Fuß zu fassen und Umsatz zu erzielen. So hat beispielsweise das Bankwesen die digitale Transformation „regelrecht verschlafen“ – mit flächendeckendem E-Banking, wie es derzeit praktiziert wird, ist es laut Veuve nicht getan. Banken müßten sich viel mehr um ihre Kunden kümmern und auf deren Bedürfnisse eingehen. Auch bei Versicherungen seien gravierende Umwälzungen zu erwarten. Veränderte Demografien und Kosten sowie eine immer komplexere Weltwirtschaft werden dazu führen, dass Versicherungsunternehmen mehr tun müssen, als vorhandene Tabellen zu analysieren. Vielmehr müssten Unternehmen verstärkt auf eigene Daten und Recherche setzen, um ihren Kunden angemessene, maßgeschneiderte Produkte anbieten zu können. Auch bei zwei Branchen, die allgemein als innovationsfreudig angesehen werden, ist von diesen Innovationen ausgesprochen wenig zu sehen, so Veuve. So sperrten sich etablierte Energie-Anbieter gegen technologischen Fortschritt, wie er beispielsweise von Tesla ausgeht. Die Folge: Die Marktführer werden an Einfluss verlieren, Kunden werden den Provider wechseln. In der Medizinbranche sieht es laut Veuve auch nicht viel besser aus. Auch hier würde oft noch nach altem Muster geforscht und behandelt, ein Umdenken sei dringend notwendig. In allen vier Branchen halten sich Herausforderung und Chance die Waage. Vielleicht kommt es nur auf die Perspektive an. In jedem Fall sei es wichtig, zur richtigen Zeit aufs richtige Pferd zu setzen, schlussfolgert Veuve.

Business

E-Commerce? Ja! Aber dann richtig

Warum sollten Unternehmen überhaupt in digitale Lösungen investieren? Wird E-Commerce das traditionelle Brick-and-Mortar-Geschäft ersetzen? Und welche Herangehensweise sollten Unternehmen wählen, um ihre Erfolgschancen zu maximieren? Viele Unternehmen finden auf diese – und andere, ähnliche – Fragen nur sehr ungenügende Antworten. Wenn überhaupt. Der Misserfolg in Sachen E-Commerce ist damit dann auch so gut wie vorprogrammiert. Ein Schlüsselelement in jeder E-Commerce-Strategie ist dabei das Investitionsvolumen. Hier denken viele Unternehmen noch nach herkömmlichen Mustern, sie unterscheiden stringent nach Laden- und Online-Geschäft. Dies hat zur Folge, dass E-Commerce in der Planung oft eine untergeordnete Rolle spielt; die Online-Präsenz is quasi ein „Afterthought“. Dementsprechend fällt auch oft das Investment aus: Alain Veuve nennt als Beispiel ein Unternehmen, welches für ein relativ geringes E-Commerce-Investment von 100.000 bis 600.000 Euro den gleichen Umsatz erwartet, wie für die „richtigen“ Läden, wo jede Filiale für eine Investition von eine bis acht Millionen Euro im Gegenzug drei bis acht Millionen Euro erwirtschaftet. Dies könne nicht funktionieren, sagt Veuve. Sein Kommentar dazu: „Schwachsinn“. Warum aber gehen viele Unternehmen ihre E-Commerce-Projekte mit einer so unzureichenden strategischen Planung an? Veuve vermutet, dass die meisten keine Ahnung von digitalen Geschäftsmodellen haben. Darüber hinaus, so Veuve weiter, glauben viele Unternehmen nicht wirklich an das Potenzial der digitalen Transformation. Dies, gekoppelt mit der mangelnden Investion, führe zumeist automatisch zu einem automatischen Scheitern jedes E-Commerce-Projektes. Es geht aber auch anders, meint Veuve. Manches Unternehmen hat die Zeichen der Zeit erkannt und realisiert, dass „neue Geschäftsmodelle unabdingbar für den zukünftigen Erfolg des Unternehmens“ sind. Dies betrifft auch, und im Besonderen, E-Commerce. Sein Fazit: E-Commerce wird das traditionelle Laden-Geschäft zwar nicht ersetzen, hat aber bereits das Einkaufsverhalten der Verbraucher maßgeblich verändert.

Agility & Organisation

Die digitale Agentur: Über Mitarbeiter, Motivation und Burn-Out

In diesem Follow-Up zu einem seiner aktuellen Blogs geht Alain Veuve auf eine Reihe von Themen zum Alltag in digitalen Agenturen ein. In seinem Artikel diskutiert er Overtime, Zeiterfassung, Rechtslage sowie Mitarbeiter-Kapazitäten und -Burnout. Ein wichtiges Thema in jedem Unternehmen ist die Regelung von Überstunden. Eng damit verbunden seien Veuve zufolge die Themen Mitarbeiter-Kapazitäten beziehungsweise die Parallelarbeit an verschiedenen Projekten. Hier gelte es für Agenturen, so Veuve weiter, die Freiräume, Ruhe und Kapazitäten zu schaffen, damit das Potenzial der Mitarbeiter optimal ausgeschöpft werden könne. Nur so sei es möglich, beständig eine qualitativ hochwertige Arbeit zu liefern. Mitarbeiter-Kapazitäten und -Freiräume sind aber auch die Schlüssel, um das Problem Overtime zu lösen. Nur wenn bei Mitarbeitern dem Privaten seitens der Agentur eine ebenso große Bedeutung beigemessen wird, wie dem Beruflichen, kann die Leistung des Einzelnen und des Arbeitgebers optimiert werden. Und durch die Schaffung von Kapazitäten können auch Überstunden abgebaut werden. Zum Thema Burnout gibt es sehr viel zu sagen. Laut Veuve gibt es in Agenturen „überdurchschnittlich viele Burnouts“. Es liegt am Arbeitgeber, dafür zu sorgen, das Burnout nicht um sich greift, denn eine permanente Überlastung der Mitarbeiter dient niemandem. In diesem Zusammenhang vertritt Veuve die provokante These, dass man Mitarbeitern beim Thema Burnout nicht trauen und nicht glauben könne. Grund: Die meisten Mitarbeiter würden niemals zugeben, dass sie überlastet sind. Die Lösung für Agenturen liegt in der Kombination von Verantwortung und gesundem Menschenverstand. Wenn diese eingesetzt würden, entstünde für alle eine Win-Win-Situation.

Business

Führungsqualitäten in der Digitalen Transformation

Welche Führungsqualitäten sind in der digitalen Transformation gefragt? Und, warum sollten wir die Denkkappe der industriellen Revolution aufsetzen, um uns der Geschäftswelt von heute zu nähern? Zwei von vielen Fragen, die Alain Veuve in diesem Blog nachgeht. Ihm zufolge hat sich in der Nachkriegszeit eine „wirtschaftliche Scheinwirklichkeit“ entwickelt, die unter anderem durch Sicherheit, Planbarkeit und Garantien gekennzeichnet ist. Veuve sagt, dies sei, wirtschaftlich gesehen, eine außergewöhnliche Periode. Problem sei aber auch, so Veuve weiter, dass die vermeintlichen Grundlagen dieser alternativen Wirklichkeit nicht mehr zuträfen. Wichtigstes Merkmal der aktuellen Geschäftswelt ist in diesem Kontext der extrem kurze Amortisationszyklus. Sein Zwischenfazit: Die goldenen Jahre sind vorbei. Welche Folgen hat dies aber auf Führungskräfte im digitalen Zeitalter? Führungspersönlichkeiten von heute besitzen einen Skillset, der auf den Konzepten der oben erwähnten Ausnahmezeit basiert. Sie verfügen daher nicht über die Fähigkeiten, die für die digitale Transformation wichtig sind. Dieses Problem wird noch verschärft, indem Wirtschaftswissenschaften nahezu unverändert gelehrt werden. Wir müssen uns daher auf wichtige Tugenden der Vergangenheit rückbesinnen – Tugenden wie unternehmerisches Denken (anstatt wie Verwalter zu handeln), Risikobereitschaft und das Ergreifen von Chancen. Zwei der wichtigsten Eigenschaften sind Leidenschaft und der Aufbau von Teams. Nur wenn wir diese Eigenschaften in die Waagschale werfen und gleichzeitig wie Unternehmer im industriellen Zeitalter denken, verfügen wir über die Tools um Unternehmen und Wirtschaft in das digitale Zeitalter zu führen.

Wie entwickelt sich der Internetagentur-Markt?

Noch geht es kleinen und mittleren Full-Service-Webagenturen gut. Die Anzeichen mehren sich jedoch, dass das bisherige Geschäftsmodell nicht mehr lange umzusetzen sein wird. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, warum das so ist. Die Entwicklung von Full-Service-Webagenturen dieser Größe war in den letzten zehn Jahren bemerkenswert. Parallel dazu hat sich die Qualität der Firmenwebsites dramatisch verbessert. Die Folge war ein dynamisches Wachstum, von dem viele Full-Service-Webagenturen profitiert haben. Manche Agenturen haben sich zu großen Unternehmen entwickelt, die meisten blieben jedoch bei einer Größe von rund 50 bis 60 Mitarbeitern stehen. Diese Webagenturen kommen jetzt zunehmend unter Druck. Alain Veuve zufolge hat dies verschiedene Gründe, darunter eine größere Professionalisierung der Kunden, eine zunehmende Spezialisierung sowie ein immer größer werdendes Full-Service-Angebot. Besonders der letztgenannter Faktor hat einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklungen im Markt. Das breitere Full-Service-Portfolio hat zur Folge, dass kleinere Firmen nicht mehr in der Lage sind, ihr komplettes Dienstleistungsangebot auf gewohntem Niveau zu erbringen. Eine zu kleine Belegschaft soll immer mehr leisten – die Qualität bleibt auf der Strecke. Die Veränderungen im Markt seien noch nicht sehr stark zu spüren, so Veuve. Dies sei dem nach wie vor starken Wachstum der Branche zu verdanken. Trotzdem sei es an der Zeit, so Veuve weiter, über mögliche strukturelle Veränderungen nachzudenken. Für Veuve gibt es nur zwei mögliche Wege aus dem Dilemma. Entweder müssten die Webagenturen eine bestimmte Größe erreichen oder sich als spezialisierte Nichen-Dienstleister etablieren. Trotz der Herausforderungen bietet die Marktumwälzung veränderungswilligen Full-Service-Agenturen große Chancen zur Weiterentwicklung. Veuves Fazit: Veränderungen dieser Art, inklusive einer größeren Spezialisierung, sind für jede Branche vollkommen normal – man muss nur etabliertere Branchen und Märkte zum Vergleich heranziehen.

Technology

Meine Vision eines TYPO3 Marketplace

Wie kann der Marktanteil von TYPO3 erhöht werden? Wie kann die TYPO3 Community künftig wachsen und mehr Umsatz generieren? Wie sieht es mit der strategischen Ausrichtung aus? Und wie sollte die CMS-Lösung am besten weiterentwickelt werden? Dies sind nur einige der Fragen, die Blogger Alain Veuve in seinem neuesten Blog zu beantworten versucht. Aber egal, wie seine – ganz persönlichen – Antworten lauten, ein Begriff taucht in den Diskussionen – ob On- oder Offline – immer wieder auf: Der TYPO3-Marktplatz. Welche Kriterien muss ein TYPO3-Marktplatz überhaupt erfüllen? Im Kern handele es sich, sagt Veuve, um eine „Börse“ für TYPO3 Extensions. Hierbei sei es zuerst nicht ausschlaggebend, ob die Extensions kostenfrei oder kostenpflichtig seien. Vielmehr ginge es darum, Anbieter und Interessenten zusammen zu bringen. Um die Idee eines TYPO3-Marktplatzes umzusetzen, macht Veuve konkrete Vorschläge. Sie berühren unter anderem die Bereiche Extensions, Arbeitsplätze, Crowdfunding und Ausbildung innerhalb des TYPO3-Ökosystems. Wichtig sei es, so Veuve, mehr zu teilen. Nur so könne die Community das Produkt weiterentwickeln – zum Wohle der Entwickler/Anbieter, der Anwender und der TYPO3 Association. Da die Open Source-Welt heutzutage anders aussieht, als vor rund zehn Jahren, sei es auch unumgänglich, hier das Businessmodell zu ändern. Etwas, das viele in der Community mit Skepsis betrachten. Abschließend bleibt festzuhalten, dass auf alle Beteiligten noch viel Arbeit wartet, um das TYPO3-Ökosystem aus- und umzubauen. Veuves Blog dient hierzu als ein nachdenklich stimmender Gedankenanstoß.

Business

Software-Development im Umbruch: The next big thing!

Blogger Alain Veuve zufolge ist Software-Entwicklung ein „ineffizienter Prozess“. Dadaruch, dass die Skills in einem Unternehmen weit verteilt sind, entsteht die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Abstimmung, sagt Veuve. Missverständnisse und mangelnde Kommunikation seien vorprogrammiert. Welche Auswirkung hat dies auf die Qualität der Software? Laut Veuve hat man sich in Unternehmen für die längste Zeit mit einer qualitativ mangelhaften Software abgefunden. Die Software funktioniert nicht so, wie gedacht oder verhält sich sonderbar? Macht nichts. Dies habe sich zum Glück mittlerweile verändert, so Veuve weiter. Unternehmen akzeptieren schlechte Software nicht mehr – sie können es sich gar nicht leisten. Schlechte Software gefährdet das Unternehmen. Diese Einstellung erhöht aber wiederum den Druck auf die Software-Hersteller. Diese begegnen dem erhöhten Druck mit allerlei Tools, beispielsweise agile Entwicklungsmethoden oder automatisiertes Testen. Laut Veuve führt dies zu einer neuen Art der Software-Entwicklung, nämlich der Konfigurations-Entwicklung. Die Folge: Kunden verlangen nach Software die gleichzeitig flexibler und kostengünstiger ist, als bisher. Wie können Unternehmen diese Anforderungen erfüllen? Die Antwort, so Veuve, ist die „Business App Builder Platform“. Sie bietet den entscheidenden Vorteil, dass sie von Beratern ohne Entwicklungs-Know-How bedient werden kann. Eine solche Plattform verschlankt den Entwicklungsprozess und macht ihn gleichzeitig kostengünstiger. Laut Veuve werden wir deshalb in absehbarer Zeit Zeugen einer veritablen Revolution in der Software-Industrie sein. Im Zentrum wird dabei die oben erwähnte Plattform stehen. Wie, also, wird Software, die so entwickelt worden ist, auf den Markt gebracht? Anders gefragt: Ist die Software der Zukunft proprietär oder Open Source? Für Veuve ist die Antwort eindeutig: Open Source. Nur Open Source Software kann mit der notwendigen Geschwindigkeit auf den Markt gebracht werden, ohne gleichzeitig Unsummen von Geld zu verschlingen. Und nur Open Source wird schnellstmöglich eine breite Akzeptanz erzielen. Wohin geht die Software-Reise? Wir dürfen gespannt sein.

Business

Warum wir den technologischen Wandel unterschätzen!

Alain Veuve befasst sich in seinem aktuellen Blog mit der Frage nach dem technologischen Wandel – und warum wir ihn unterschätzen. Schon in einem früheren Post hat Veuve die Frage nach der Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung gestellt – und beantwortet. Demzufolge ist technologisches Wachstum zwar exponentiell, unsere Wahrnehmung ist jedoch eine komplett andere. Wir nehmen diese Entwicklung als linear wahr. Veuve unterstützt seine Aussage mit Daten des US-amerikanischen Futuristen Ray Kurzweil, der bereits vor über 15 Jahren den Nachweis erbrachte, dass der technologische Wandel tatsächlich exponentiell sei. Laut Veuve liegt dies daran, dass dieser Wandel nichts anderes ist, als die Fortsetzung der Evolution mithilfe von nicht-biologischen Mitteln. Kurzweil unterstützt dies mit der Aussage, dass unsere biologischen Körper ohne Unterstützung gar nicht in der Lage wären, mit dem gleichem Tempo wie der natürliche Prozess an Intelligenz zuzulegen. Komplex werde es dadurch, so Veuve, dass diese Entwicklung an Tempo zunimmt und sich immer weiter beschleunigt. Und dieses Wachstum wird laut Kurzweil weitergehen. Veuves Fazit: Bezogen auf Geschwindigkeit stehen wir in unserer technologischen Entwicklung erst am Anfang. Dieser Wandel wird sowohl die Wirtschaft als auch die Gesellschaft an sich fundamental verändern – und zwar auf eine Art und Weise, wie wir es uns im Moment nicht vorstellen können.

Technology

Enterprise Service Bus: Wie im E-Commerce technisch flexibel bleiben?

Die meisten IT-Infrastrukturen bestehen aus zahlreichen Systemen, die im Laufe der Zeit und bei Bedarf integriert wurden – die wenigsten komplexen IT-Lösungen werden von der Pike auf entwickelt und implementiert. Shop- und ERP-Systeme, CRM, externe Partner, Unmengen von Schnittstellen etc. führen meist zu einem Setup, das mit der Zeit immer unübersichtlicher wird – und zu Abhängigkeiten führt. Unternehmen sind dann oft in ihrem „eigenen IT-Korsett“ gefangen. Kritisch wird es immer dann, wenn Neues hinzugefügt oder Bestehendes entfernt werden muss. Meist führt dies zu zeitaufwendigen, teuren Migrationsprojekten. Diese erschweren nicht nur die Aktualisierung der IT, sondern haben auch einen unmittelbaren Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit eines jeden Unternehmens. Wie aber können diese Infrastrukturen – insbesonder E-Commerce-Systeme – flexibel gestaltet werden, auch um dieses Problem zu lösen? Blogger Alain Veuve rät dazu, die Verwendung eines Enterprise Service Bus (ESB), beziehungsweise einer Integrationsebene, zumindest in Erwägung zu ziehen (hieran scheitern selbst Berater nur allzu häufig). Mithilfe des ESB können Systeme gebündelt und IT-Infrastrukturen klarer strukturiert werden. Hierdurch werde es einfacher, neue Systeme einzubinden oder Funktionalitäten zu verschieben. Wichtig sei es vor allem, Unternehmen für die Zukunft zu rüsten. Veuves Fazit: Nur flexible Unternehmen, die über eine leicht zu adaptierende IT-Infrastruktur verfügen, können Innovationen vorantreiben und für ihre Zwecke verwenden. Unternehmen, die nicht so weitsichtig planen, müssen ihre IT-Systeme teuer anpassen und bleiben daher langfristig nicht konkurrenzfähig.

Business

5 Wege um ihren CDO komplett zu demotivieren

Im Gegensatz zu allen Prognosen steckt die Position des Chief Digital Officers (CDO) nach wie vor in den Kinderschuhen. Eine in der Theorie starke und einflussreiche Person führt in der Praxis allzu oft ein Schattendasein. Alain Veuve zufolge gibt es fünf Hauptgründe dafür; er erklärt, wie Unternehmen diese Fehler im Zusammenhang mit der Position des CDO vermeiden können. Unter anderem wirft er manchen CEOs sowie Führungsriegen innerhalb Unternehmen mangelnden Teamgeist vor – ganz nach dem Motto: „Erfolg beanspruche ich für mich, Misserfolg ist jedoch dem CDO zuzuschreiben“. Ein weiterer Fehler, der im Umgang mit der digitalen Transormation begangen wird: Senior Management hört weniger auf den CDO und mehr auf Buzzwords, die in den einschlägigen Medien die Runde machen. Hauptsache hierbei ist es, alles was technisch möglich ist, auch umzusetzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Machbare auch sinnvoll ist. Verhängnisvoll sei es auch, sagt Veuve, Änderungen öffentlichkeitswirksam zu propagieren, diese aber nicht wirklich zu unterstützen. Nachdem Senior Management realisiert, dass die digitale Transformation tatsächlich auch Geld kosten und Veränderungen nach sich ziehen wird, wird das zur Diskussion stehende Projekt solange analysiert, bis die Konkurrenz dem eigenen Unternehmen zuvorkommt. Gleiches gelte auch, so Veuve weiter, wenn es um die eigentliche Budgetierung gehe. Oft wird spätestens hier der Stecker gezogen. Im Sinne einer agilen Unternehmenskultur – und einer erfolgreichen digitalen Transformation – sollten Unternehmen die Sanktionierung des Scheiterns ebenfalls unbedingt vermeiden. „Niemand macht keine Fehler“. Fehler zu machen, gehöre zur Kultur dazu, so Veuve. Wichtig sei es, sie zu analysieren und dann die richtigen Schlüsse für die Zukunft daraus zu ziehen. Bei aller Kritik gibt es aber auch viele CEOs, die den CDO im Sinne des Unternehmens und der Kunden optimal einsetzen. Dabei pflegen sie eine kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Hoffnung bleibt, das es von diese wahren Leadern in Zukunft mehr geben wird.

Technology

What does Open Source 2015 have in common with Open Source 2005?

Vor zehn Jahren war die Software-Welt noch in Ordnung und die Gleichung einfach: Open Source war gut, proprietär war schlecht. Wirklich? Zumindest heute sieht alles ganz anders aus. Im Jahre 2015 hat sich Open Source fest in der Softwarebranche etabliert. Nach Ansicht von Alain Veuve gibt es jedoch etwas, das sich radikal ändern muss: Die Branche muss weg von der Idee, dass Open Source nur dazu da ist, teure Enterprise-Versionen einer Softwarelösung zu verkaufen. Dieser Ansatz sei wenig förderlich, sagt Veuve. Im Gegenteil: Unternehmen, die diesen Weg einschlagen, würden langfristig scheitern, so Veuve weiter. Enterprise-Lösungen müssten dazu genutzt werden, um Mitglieder der Community zur Kooperation zu motivieren. Natürlich müsse man auch die Revenue-Streams berücksichtigen. Sie müssten aber bezahlbar und für alle Teilnehmer im jeweiligen Ökosystem fair sein. Das Stichwort hierbei lautet „Zusammenarbeit“. In der heutigen Welt, wo Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit eine immer größere Rolle spielen, funktioniert ein „Gegeneinander“ nicht mehr – falls es in der Wirtschaft überhaupt je funktioniert hat. Selbst die großen Anbieter von proprietärer Software haben die Zeichen der Zeit erkannt und bauen Open Source Komponenten in ihr Angebot ein. Dies wertet Veuve als gutes Zeichen dafür, dass die Branche dabei ist, sich neu zu erfinden – um Softwarelösungen zu entwickeln die sowohl die Bedürfnisse der Kunden berücksichtigen, als auch die Rentabilität der Anbieter gewährleistet.

Business

Warum wächst E-Commerce im Retail nicht schneller?

Gemessen an der Zahl von Smartphones, wird Mobile-Shopping viel zu wenig genutzt, ein Indiz für geringes Wachstum von E-Commerce im Retail-Bereich. Aber auch sonst ist das Wachstum in diesem Bereich äußerst gering, konstatiert Blogger Alain Veuve. Warum das so ist, erläutert er in seinem aktuellen Post. Schuld daran ist hauptsächlich ein Spartendenken, das den Begriff „E-Commerce“ überhaupt ermöglicht. Warum „E-Commerce“? Warum nicht einfach „Commerce“? Dieses Denken in Sparten, so Veuve, entspricht nicht der Realität und besonders nicht dem Verhalten der Kunden. Kunden wollen ein möglichst einfaches und vergnügsames Einkaufserlebnis – ob On- oder Offline. Das Spartendenken verhindert aber nicht nur das optimale Shoppingerlebnis. Es verhindert auch die Entwicklung und Implementierung von Lösungen, die Online- und Offline-Komponenten im Sinne des Kunden verbinden. Um diese Problem zu lösen, müssen sich Unternehmen intern umstruktuieren. Es gelte vor allem, das Reporting zu vereinheitlichen und nicht in separaten On- und Offlinewelten zu denken. Dem Kunden sei es letztlich egal, ob er im Web oder im Brick-und-Mortar-Store einkauft – gleiches solle auch für den Unternehmer zutreffen. Die Schlüsselfrage für jedes Unternehmen sollte daher sein: „Wie kann ich das Einkaufserlebnis optimal für meine Kunden gestalten?“ Getreu seiner Ansicht, das es nur „Commerce“ und nicht „E-Commerce“ gibt, lautet das Fazit von Veuve: „Was wir brauchen ist eine Retail-Revolution“. Wie diese aussehen könnte – wir dürfen auf weitere Blogs gespannt sein.