Content Management System Vergleich

Bei Web Content Management Systemen im geschäftskritischen Enterprise-Einsatz werden Open- Source-Lösungen immer wichtiger. Grund hierfür ist neben den realisierbaren Kosteneinsparungen auch die Unabhängigkeit von proprietären Lösungsanbietern.


Durch Anbieterunabhängigkeit und entfallende Lizenzkosten entscheiden sich globale Unternehmen immer häufiger für den Einsatz eines Open Source Web CMS. Bei den verschiedenen CMS bestehen vom Ansatz (Social- oder End-to-End Publishing), dem Aufbau und dem Funktionsumfang zum Teil jedoch erhebliche Unterschiede.

Content Management Systeme, die nach dem Prinzip des Community Publishing ausgerichtet sind. Diese Art des Content Managements wird auch als Web 2.0 bezeichnet und steht für User-generated Content. Inhalte werden dabei nicht von oben (Unternehmen) nach unten (Nutzer) veröffentlicht, stattdessen können Nutzer der Webseite ihre eigenen Inhalte im Web publizieren.

Obwohl derzeit sehr populär, deckt das so genannte Social Publishing nur einen sehr kleinen Teil des weltweiten Web Content ab. In dieser Kategorie ist Drupal das führende Open Source Web CMS.

CMS, die über einen klassischen Freigabe-Workflow verfügen werden auch als End-to-End Publishing bezeichnet. Nach einem definierten Rechtekonzept dürfen ausgewählte Mitarbeiter festgelegte redaktionelle Tätigkeiten durchführen und diese, entsprechend den ihnen zugewiesenen Rechten entweder direkt veröffentlichen oder die Freigabe zum Publizieren beantragen, damit ein Chefredakteur oder Lektor die neuen oder geänderten Inhalte prüfen kann.

Das Referenz-CMS dieser Kategorie aus dem Open-Source-Bereich ist TYPO3.

Kommerzielle vs. Open Source CMS

Jede CMS-Lösung verfügt, je nach primären Verwendungszweck, über individuelle Vorteile: Von den Bereichen Web 2.0 Social Collaboration, Weblog-Systeme (Blogs) bis zum unbegrenzt skalierbaren Framework für den Einsatz als Web CMS. Neben dem aktuellen Entwicklungsstand sind bei der Wahl besonders die Historie der einzelnen Systeme sowie die Agilität der jeweiligen Open Source Entwickler-Community
wichtig – denn diese Faktoren entscheiden maßgeblich über das Potenzial des jeweiligen CMS.

Anbieter kommerzieller CMS geben Kunden oftmals feste Lebenszyklen für ihre Web CMS-Lösungen vor, schreiben deren Funktionalität fest, machen Erweiterungen schlicht unmöglich und verwenden eine System-Architektur oder Software-Standards, die nur zum Teil kompatibel sind (Stichwort Vendor-Lock-in).

Dabei liegen gerade im bereits integrierten Funktionsumfang, in der Skalierbarkeit der gesamten Lösung und den Erweiterungsmöglichkeiten die entscheidenden Auswahlkriterien für den Einsatz im geschäftskritischen Unternehmensumfeld.

Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl weitere Spezialanforderungen wie Blogging, Newsportale, Vereinswebseiten, Portale usw. die jeweils durch bestimmte Systeme am besten abdeckbar sind. AOE hilft Ihnen durch den Dschungel der Open Source CMS zu navigieren und empfiehlt Ihnen die für Ihr Projekt passendste Lösung.

Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten über die Unterschiede zwischen TYPO3 und weiteren Web CMS – sowohl kommerzielle als auch Open Source.

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